AGB´s

Geschäftsbedingungen der Fa. Sural. H.G. Bau GmbH

1. Vertragsabschluß:

Der Vertrag kommt durch fristgerechte Annahmen des Anbotes zustande.

2. Entgelt:

Mangels ausdrücklicher anderer Vereinbarung gelten folgende Abrechnungsgrundlagen: Fassadenlänge, die Höhe wird ermittelt aus der mittleren Gebäudehöhe bis zum obersten Gehbelag des Gerüstes und zwei Meter. Sollten keine andere Vereinbarung getroffen werden sein, werden ab der 5. Lohnwoche 5 % des Einheitspreises für Stehzeiten verrechnet.

3. Zahlungsverzug:

a) bei Zahlungsverzug werden 12 % Verzugszinsen verrechnet.

b) Bei Zahlungsverzug trotz Mahnung und Nachfristsetzung von 8 Tagen (Teil- oder Schlussrechnungen) ist der Auftragnehmer berechtigt, das Gerüst abzubauen und zu entfernen, und zwar unter Ausschluss jeglichen Anspruches gegen ihn. Hinsichtlich allfälliger, trotzdem gegen ihn gerichteter Ansprüche wird der Auftragnehmer von Auftraggeber schad- klaglos gehalten.

4. Lieferumfang:

a) Mangels anderer Vereinbarungen ist vom Auftraggeber dem Auftragnehmer der Termin für die Aufstellung des Gerüstes mindestens 3 Wochen vorher zur Vermietung von Verzögerungen bekanntzugeben.

b) Für Verzögerungen der Leistungserbringungen durch den Auftraggeber wegen höherer Gewalt (z.B.: extreme Witterung [z.b. –10 Grad] u.ä.) und aus Gründen, die im Bereich des Auftragsgebers liegen, haftet der Auftragnehmer nicht.

c) Der Auftraggeber hat dem Auftragnehmer den Abbautermin schriftlich 8 Tage vorher bekanntzugeben.

d) Anweisung von Gerüstlauf- bzw. –Abbau unter 500 m² wird eine Reisekostenpauschale von 350 € verrechnet

e) Die Preise verstehen sich bei einer freien Zufahrt zur Baustelle sowie einer geebneten (planierten) und bauschuttfreien Gerüstaufstandsfläche.

5. Gewährleistung und Schadenersatz:

a) Das Gerüst wird gem. Ö-NORM 4007, sowie den bestehenden Sicherheitsvorschriften entsprechend aufgestellt.

b) Nachstehende Vorleistungen – Freihalten des Gerüstbereiches von Baumaterialien und Bauschutt u. dgl., die erforderliche Bewilligung für die Grundbenützung (insbes. Bei öffentl. Grund), bei Straßengrundbenützung die behördlich vorgeschriebenen oder sonst erforderlichen Maßnahmen (z.B. Abschränkung, Fußgängerumleitung, Verkehrszeichen, u. dgl.) – sind vom Auftraggeber zu erbringen.

c) Eine allfällige Verdübelung des Gerüstes an der Fassade erfolgt mittels 14mm starken Fischerdübeln laut statischem Erfordernis bzw. alle 20m². Für das Verschließen der Dübellöcher im Zuge des Gerüstabbaues ist der Auftraggeber auf seine Kosten verantwortlich.

d) Nach dem Aufstellen wird das Gerüst mittels Übernahmeprotokoll dem Auftraggeber zur Benützung übergeben, der durch Unterfertigung des Übernahmeprotokolls des ordnungsgemäßen Zustandes des Gerüst bestätigt.

e) Allfällige Schäden am Gerüst sind bei sonstigem Ausschluss jeglicher Haftung unverzüglich dem Auftragnehmer schriftlich anzuzeigen.

f) Für sämtliche beim Abbau festgestellten Schäden und Verschmutzungen, ferner bei gänzlichen oder teilweisen Verlust des Gerüstes oder Gerüstteilen ist der Auftragnehmer vom Auftraggeber schadlos zu halten.

g) Die Kosten für die erforderliche Demontage von Geschäftsschildern an der Fassade sind vom Auftraggeber zu übernehmen.

h) Allfällige Schäden, die von unseren Arbeitern verursacht werden, müssen sofort nach Bekanntwerden bei unserer Firma gemeldet werden. Die Möglichkeit zu einer Besichtigung durch unsere Firmenleitung muss gewährleistet sein. Spätere Reklamationen können nicht akzeptiert werden.

6. Rücktritt vom Vertrag:

Tritt der Auftraggeber – aus welchem Grund auch immer – vom Vertrag zurück, so wird eine Stornogebühr von 20 % des vereinbarten oder zu ermittelnden Entgeltes (siehe Pkt. 2) vereinbart.

7. Gerichtsstand:

Für allfällige Streitigkeiten aus diesem Vertrag wird das sachlich zuständige Gericht in Wien vereinbart.

8. Regiestunden:

Werden anfallende Regiestunden von verantwortlichen Personen der Auftraggeberfirma wie z.B.: Bauleiter, Polier usw. unterschrieben, sind diese für uns rechtskräftig.

9. Rechnungskorrekturen:

Rechnungskorrekturen können nur 14 Tage nach Erhalt der Rechnung bzw. bis zur Zahlung der Rechnung unter Einhaltung der Zahlungsbedingungen vorgenommen werden. Bezüglich der Korrektur muss mit dem Auftragnehmer eine mündliche oder schriftliche Absprache erfolgen. Rechnungen die bezahlt und anerkannt werden, können bei Legung der Schlussrechnung nicht mehr korrigiert werden,

Stand 01.01.2013